Schwangerschaftsstreifen entfernen

Die Haut lässt sich gut mit einem Gummiband vergleichen. Wird sie beansprucht, beispielsweise durch eine Gewichtszunahme oder eine Schwangerschaft, so dehnt sie sich und passt sich den neuen Gegebenheiten an. Problematisch wird es jedoch, wenn die Haut sich bereits stark gedehnt hat und die Elastizität ausgeschöpft ist. Wird das empfindliche Gewebe nun noch stärker belastet, so kommt es zu Rissen in der Haut. Diese Risse werden als Dehnungsstreifen oder auch Schwangerschaftsstreifen bezeichnet. Besonders der Bauch, die Brust, Oberschenkel- und arme, sowie das Gesäß sind hiervon betroffen. Frauen, die unter einer Bindegewebsschwäche leiden, neigen eher zu Schwangerschaftsstreifen. Die Haut besitzt eine geringere Elastizität und reißt bereits bei minimaler Dehnung. Das Schwangerschaftsstreifen Entfernen gestaltet sich jedoch nicht immer leicht und ist in der Regel mit zahlreichen Sitzungen verbunden, die sich über viele Wochen hinweg erstrecken.

Schwangerschaftsstreifen entfernen

Mit einem Laser gegen Dehnungsstreifen

Die effektivste, jedoch auch kostenintensivste Möglichkeit, Schwangerschaftsstreifen entfernen zu können, stellt eine Laserbehandlung dar. Ein kleiner Laser erzeugt in regelmäßigen Abständen winzige Lichtblitze. Diese dringen tief in das Hautgewebe ein und sorgen dafür, dass das Kollagen aufbereitet wird. Durch diesen Prozess kann gesundes, nicht vernarbtes Gewebe entstehen. Die Behandlung ist nicht ganz schmerzfrei und auch nach der Anwendung können leichte Schwellungen oder Rötungen entstehen. Sämtliche Beschwerden sind jedoch nach wenigen Tagen verschwunden. Die ersten Erfolge stellen sich nach mehreren Anwendungen ein.

Nadeln helfen bei der Regeneration

Eine weitere Möglichkeit, um sicher Schwangerschaftsstreifen entfernen zu können, stellt das so genannte Micro-Needling dar. Hier werden bei der speziellen Behandlung zahlreiche kleine Nadeln genutzt, Was sich schmerzhaft anhört, ist in Wahrheit absolut erträglich und hilft nachweislich, unangenehme Schwangerschaftsstreifen entfernen. Die winzigen Nadeln sind an einer Walze befestigt, die über die betroffenen Hautstellen gerollt wird. Empfindliche Frauen dürfen bei der Anwendung nicht erschrecken. Die behandelte Hautstelle wird aufgrund der Nadeln zu bluten beginnen. Dieser Effekt ist jedoch keine ungewünschte Nebenwirkung, sondern so gewollt. Die Nadeln sorgen für kleine Verletzungen der Haut, in die nicht nur Wirkstoffe besser eindringen können, sondern die auch für eine höhere Durchblutung sorgen. Beide Faktoren führen zu einer angeregten Hautregeneration. Wer das Micro-Needling ausprobieren möchte, sollte jedoch ein wenig Geduld mitbringen. Sichtbare Ergebnisse lassen sich erst nach ein paar Wochen feststellen, dafür sind diese jedoch dauerhaft.

Mit Ultraschall Schwangerschaftsstreifen entfernen

Ebenfalls wirksam gegen Schwangerschaftsstreifen ist eine Ultraschallbehandlung. Die austretenden Schwingungen lassen Zwischenräume im Gewebe entstehen. Regenerative Wirkstoffe können leichter aufgenommen werden, die Durchblutung wird angeregt und der Stoffwechsel stimuliert. Im Gegensatz zum Laser oder den Nadeln ist die Ultraschallbehandlung nahezu schmerzfrei, dafür belastet sie finanziell das Portemonnaie. Wie viele Sitzungen nötig sind, hängt von der jeweiligen Körperregion ab. In der Regel lassen sich nach zehn Sitzungen die ersten Ergebnisse erkennen.

Salben und Zink gegen Dehnungsstreifen

Wer nicht die finanziellen Mittel hat oder sich vor den Schmerzen der zuvor vorgestellten Methoden fürchtet, für den gibt es noch ein, zwei schonende, günstige und vollkommen schmerzfreie Behandlungsmöglichkeiten zum Schwangerschaftsstreifen entfernen. Mit Hilfe von Narbenpflegeöl lassen sich Dehnungsstreifen deutlich mildern. Die pflegende Formel dringt tief in das Gewebe ein und hilft, dass die Streifen farblich abschwächen und optisch weniger sichtbar sind. Allerdings sollte bedacht werden, dass sich Schwangerschaftsstreifen so nicht entfernen lassen. Eine weitere Möglichkeit stellt Zink dar. Auch diesem Wirkstoff wird ein positiver Effekt auf Dehnungstreifen nachgesagt.

Schwangerschaftsstreifen effektiv vorbeugen

Wie so oft im Leben gilt auch bei Schwangerschaftstreifen: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Da sich die optisch störenden Dehnungsstreifen nur selten vollkommen entfernen lassen, sollte die Haut soweit unterstützt werden, dass sie gar nicht erst reißen kann. Eine gute Methode ist die Zupfmassage. Sie trägt nicht nur zur Vorbeugung bei, sondern hilft auch nach einer Schwangerschaft, bereits entstandene Streifen zu mildern. Benötigt wird lediglich ein hochwertiges Massageöl, das mit Jojoba- oder Mandelöl angereichert sein sollte. Zu Beginn wird das Öl in die Hände gegeben und solange zwischen den Fingern gerieben, bis es sich erwärmt hat. Anschließend wird der Bauch mit dem Öl sanft einmassiert. Die Hände sollten sich stets von außen nach innen vorarbeiten. Mit dem Zeigefinger und Daumen werden kleine Hautrollen genommen und spielerisch gezupft, als würde man sich selbst kneifen wollen. Auch hier wird wieder von der Außenseite des Bauches zum Bauchnabel hin gearbeitet.