Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen

Was sind Schwangerschaftsstreifen?

Schwangerschaften sind kein Zuckerschlecken. So sehr sich Frauen auch auf ihr Kind freuen, so groß ist doch die Sorge vor den berühmtberüchtigten Schwangerschaftsstreifen. Diese entstehen durch die immense Dehnung der Haut während des Heranwachsens des Babys im Bauch der werdenden Mutter. Besonders das Gewebe der Unterhaut ist dieser plötzlichen Belastung oft nicht gewachsen, so dass unschöne Risse entstehen. Optisch sehen diese meist aus wie Narben, können heller oder dunkler, aber sogar bläulich-lila erscheinen.
Interessant ist auch, dass das, was darunter verstanden wird, nicht nur in und nach einer Schwangerschaft auftreten kann. Weniger irreführend wäre wohl die Bezeichnung Dehnungsstreifen. Denn auch bei einer schnellen Gewichtszunahme und/oder schwachem Bindegeweben drohen diese Risse in der Haut. Sichtbar werden sie insbesondere an Bauch, Beinen oder der Hüfte. Daher betrifft die Frage nach Möglichkeiten, den Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen oder zu lindern, eine Vielzahl an Menschen.

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Was kann man gegen Schwangerschaftsstreifen tun?

Um das Bindegewebe ausreichend mit Vitaminen zu versorgen und es elastisch zu halten wird präventiv eine gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr empfohlen. Doch was, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist? Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen und Salben, die Schwangerschaftsstreifen nachweislich lindern können. Elementar für die Wirksamkeit sind bestimmte Inhaltsstoffe sowie die Anwendung.

Welche Wirkstoffe helfen gegen die unschönen Streifen?

Ähnlich wie die Ernährungswissenschaft geht man von der Notwendigkeit aus, dem Körper die nötigen Vitamine zuzuführen, um das Bindegewebe zu stärken. Vitamin A spielt hierbei eine essentielle Rolle. Es ist erwiesen, dass Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen, die Vitamin A enthalten, zur Rückbildung von Schwangerschaftsstreifen geeignet sind. Während der Schwangerschaft sollte eine äußerliche Anwendung von Vitamin-A-Präparaten – insbesondere im Brustbereich – jedoch vermieden oder zumindest mit dem Arzt abgesprochen werden. Nach der Schwangerschaft ist die Anwendung völlig unbedenklich.

Nach dem selben Prinzip funktionieren auch Cremes mit Vitamin E, auf das viele Frauen schwören, um den Hautrissen den Kampf anzusagen. Denn Vitamin E ist wegen seiner antioxidativen Wirkung nicht nur als Anti Aging Mittel geeignet. Indem es Radikale abwehrt, erhält es die Elastizität der Haut, was dem Grundgedanken der Behandlung von Schwangerschaftsstreifen entspricht.

Hyaluronsäure kann den Effekt der Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen verstärken, da sie ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes ist. Ein geschwächtes Gewebe profitiert in der Regel davon, wenn ihm genau das hinzugefügt wird, was aufgrund der Beanspruchung durch Schwangerschaft oder Gewichtszunahme nicht mehr ausreichend im Körper vorhanden ist. Daher kann Hyaluronsäure als zusätzlicher Inhaltsstoff in Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen maßgeblich zur Narbenrückbildung beitragen.

Ein bekanntes Mittel gegen Narbenbildungen allgemein ist auch Allantoin. Es fördert eine gesunde Zellneubildung und glättet vernarbtes Gewebe. Zudem wirkt Allantoin ebenso wie Kalziumpantothenat und Schafgarbe regenerierend, beruhigend und antiseptisch. Sie erleichtern damit die Wundheilung und Erneuerung der geschädigten Haut- und Gewebeschichten. Aus diesen Gründen sind auch dies ein Wirkstoffe, der in Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen enthalten sein können und deren Wirksamkeit erhöhen.

Nicht zuletzt sind Wärmecremes oder Cremes mit wärmenden Inhaltsstoffen auch sinnvoll gegen Geweberisse. Nonivamid und Nicoboxil sind beispielsweise zwei Substanzen, die stark durchblutungsfördernd wirken. Eine gesteigerte Durchblutung, die letztlich als Wärme spürbar wird, födert ebenfalls die Regeneration der Haut, stärkt das Bindegewebe und hält es weich und geschmeidig. Auf diese Weise kann sich das Narbengewebe nicht verhärten und die Streifen werden optisch reduziert.

Wie sind die Cremes anzuwenden?

Wichtig in der Anwendung ist natürlich, dass diese regelmäßig, jedoch nicht übermäßig vorgenommen wird. In der Regel sollte man sich an die empfohlene Anwendungsdauer und -häufigkeit halten, die meist auf der Verpackung der entsprechenden Creme angegeben wird. Es empfiehlt sich außerdem, die Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen gut einzumassieren. Dies fördert nicht nur das Einziehen der Wirkstoffe in die geschädigten Hautschichten, sondern wirkt auch durchblutungsfördernd. Wenn gewünscht, kann die eingecremte Haut für die Zeit des Einwirkens zugedeckt werden, um die Wärme zu speichern und so den Effekt der Durchblutungssteigerung zu maximieren.

Worauf kommt es nun also an?

Schwangerschaftsstreifen sind kein Weltuntergang. Dank der modernen Wissenschaft gibt es mittlerweile viele Cremes, die aufgrund ihrer sorgfältig ausgewählten Wirkstoffe Linderung versprechen. Empfehlenswert sind Vitamin A, Vitamin E, Allantoin, Kalziumpantothenat, Schafgarbe, Nonivamid und Nicoboxil. Das bedeutet nicht, dass all diese Substanzen in einer Creme sein müssen, aber jede ist an und für sich wirksam, beziehungsweise erhöht die Wirksamkeit der Creme.
Weiterhin muss die Creme regelmäßig und sorgfältig angewendet werden. Das Gewebe soll nicht noch weiter überansprucht, sondern gestärkt werden. Sanftes Einmassieren der Creme unterstützt deren Wirksamkeit.

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