Was tun gegen Schwangerschaftsstreifen

Nicht immer können Schwangerschaftsstreifen, auch Dehnungsstreifen, beim Austragen eines Kindes völlig vermieden werden. Bei einer Schwangerschaft wird entsprechend das Bindegewebe rund um Brust, Bauch und Hüften erheblich beansprucht. Oftmals nehmen Schwangere bis zur Kindsgeburt mehrere Kilogramm zu und das ebenfalls noch binnen eines ziemlich kurzen Zeitabstandes.

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Ab wann Dehnungsstreifen auftreten

Die ersten Dehnungsstreifen sind selten bereits in der Frühschwangerschaft zu sehen, oft zunächst ab dem vierten Schwangerschaftsmonat, wenn der Embryo seinen Platz im Bauchraum einnimmt und damit die Haut das erste Mal so richtig herausgefordert wird. Diese Dehnungsstreifen verlaufen oft senkrecht und haben eine Länge von ein paar Millimetern bis mehreren Zentimetern. Sie können lediglich eine leichte bis intensive Rotfärbung aufweisen. Das liegt daran, dass die Blutgefäße durch die jetzt besonders dünne Hautschicht scheinen.

Wie exakt Dehnungsstreifen entstehen

Das Bindegewebe besteht aus einigen, kollagenhaltigen in einem Netz angeordneten Fasern. Wird die Haut jetzt über einen längeren Zeitabschnitt stets stärker gedehnt, reißt somit die Verbindung der einzelnen Fasern. Das Ergebnis: geringe sichtbare Risse sowie Unebenheiten in der Unterhaut. Zudem wird bei der Schwangerschaft sehr oft das Kortisol-Hormon frei gesetzt. Das bewirkt, dass das Gewebe dieser Unterhaut an Dehnbarkeit verliert, damit nicht mehr so viel Spannung aushält und oft rascher einreißt. Eine Gewichtszunahme steigert zudem das Risiko der Dehnungsstreifen, die sich jedoch nach der Kindsgeburt verschmälern sowie verblassen, allerdings niemals mehr ganz verschwinden.

Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen

Nicht alle Frauen müssen unmittelbar, wenn sie schwanger sind Angst haben, später Dehnungsstreifen an Brust und Bauch zu bekommen. Denn es kommt oft darauf an, wie dehnbar und elastisch das Bindegewebe ist und wie rasch sich zudem die Haut an stärkere Dehnungen gewöhnt. Die Veranlagung ist hierbei ebenso ganz besonders entscheidend. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die in der Unterhaut hässlichen Risse vorzubeugen bzw. deren Entstehung ein wenig zu verringern.

Geringe Gewichtszunahme

Das heißt nicht zu hungern, zu magern oder sogar eine Diät durchzuführen. Im Gegenteil: Gewichtsabnahmen und Diäten in der Schwangerschaft schaden Mutter und Baby, da sie zu einer Unterversorgung von beiden führen können. Daher ist es viel wichtiger, gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen und sich weiterhin sportlich zu betätigen. Hier ist natürlich der Sport gemeint, der sich selbst für schwangere Frauen eignet. Damit wird eine Gewichtszunahme über das angeratene Maß hinaus verhindert und sichergestellt, dass der Körper der Mutter und des Ungeborenen hervorragend versorgt werden.

Unterstützung des Bindegewebes

Es gibt ein paar wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen, die bewirken, dass die Haut immer weicher und elastischer wird, damit das Bindegewebe dehnbarer sowie ohne Risse auf den stets größer werdenden Babybauch reagiert. Am besten, man beginnt bereits ab den ersten Monaten in der Schwangerschaft mit den nachfolgenden Maßnahmen zur Vorbeugung.

Gesunde Ernährung und ausreichend trinken

Wichtig ist auf die richtige Auswahl der Nahrungsmittel zu achten sowie viel zu trinken. Damit das Bindegewebe weich und elatisch bleibt, braucht es genügend Feuchtigkeit.

Regelmäßiger Sport

Wie jeder weiß, halten Muskeln den Körper zusammen. Deswegen versucht man so den Körper zu straffen. Körperliche Betätigung in der Schwangerschaft, ganz besonders gezielte Übungen für den Bauch, können dazu betragen, dass die Haut vor dem Reißen geschützt wird.

Massage von Brust und Bauch

Selbst regelmäßiges Massieren, wie etwa Zupfmassagen an den besonders belasteten Stellen am Körper halten das Bindegewebe flexibel und weich. Es regt die Durchblutung dieser Körperbereiche an.

Abwechselnde Kalt- und Warmduschen

Mit diesen Duschen wird die Durchblutung des Bindegewebes angeregt. Das hat zur Folge, dass neue Körperzellen rascher und öfter produziert werden.

Stützende BHs

Ein BH, der gut sitzt, verhindert, dass das Brustgewebe zu sehr beansprucht wird. Gerade beim Sport ist ein hervorragender Halt von Bedeutung, weil die Brust mit ihrem Eigengewicht eine extra Belastung bei sportlicher Betätigung darstellt.

Spezielle Cremes

Zudem gibt es besondere Cremes, die die Haut sehr zart und weich machen, sodass diese auf alle Fälle der Bauchhaut die täglich wichtige Feuchtigkeitszufuhr gewährleistet. Je entspannter diese Haut ist, umso leichter passt sie sich dem größer werdenden Ungeborenen an, ohne dabei einzureißen.

Entfernung von Dehnungsstreifen

Auf natürlichem Weg ist es nicht möglich, Schwangerschaftsstreifen komplett zu beseitigen. Trotzdem kann man einiges ermöglichen, damit eine Verblassung der Streifen erfolgt und diese weniger dauerhaft sichtbar sind.

Pflege daheim

Es ist auf alle Fälle wichtig, dass die intensive Hautpflege vor und nach dem Austragen des Babys keinesfalls vernachlässigt wird. Demnach sollten der Bauch sowie die anderen Körperstellen weiterhin massiert werden. Am besten, man nutzt hierzu feuchtigkeitsspendende Cremes und Öle, damit die Haut schön geschmeidig wird sowie die Risse im Untergewebe schmaler und feiner werden.

Sport

Intensive körperliche Betätigung und das gezielte Training von gerade den Bereichen, in denen hauptsächlich die Dehnungsstreifen sichtbar sind, kann längerfristig helfen. Mit Sport ist es möglich, dass die Haut erneut gestrafft und die Dehnungsstreifen deshalb ein wenig verblassen. Die Frauen sollten sich selbst während des anstrengenden Zeitabschnitts nach der Geburt nicht vernachlässigen, selbst wenn diese jetzt von ihrem Sprössling Tag und Nacht beansprucht werden. Insbesondere in den Wochen gleich nach der Geburt können die oberflächlichen Risse in der Haut sehr gut behandelt werden. Damit ist es möglich, erneut ein ebenes und schönes Hautbild anzustreben.

Besuch beim Dermatologen

Einen Hautarzt aufsuchen hilft all diesen Frauen, die sich während der Mutterrolle mit den Dehnungsstreifen gar nicht wohlfühlen und diese daher noch intensiver behandeln wollen.

Intensive Behandlungen

So ist es möglich, z. B. ein spezielles Peeling aufzutragen, das die Unebenheiten abschmirgelt und somit verringert. Selbst explizite Lotionen und Gels können verordnet werden, die generell allerdings sehr kostspielig sind.

Lasern von Dehnungsstreifen

Ein Hautarzt kann auch Frauen helfen, die die Dehnungsstreifen auf die Dauer beseitigen wollen. Er berät über eventuelle Methoden, dass man beispielsweise Dehnungsstreifen durch einen Laser optisch verschwinden lässt. Hier werden diese jedoch nicht weggelasert, sondern bei einer Behandlung nur nachpigmentiert, damit sie so der umliegenden Haut erneut angeglichen werden.

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